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Mountainboarding

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Woher kommt Allterrainboarding ?

Allterrainboards bzw. Mountainbords entstanden Anfang der 90er als sich junge Snowboarder daran machten, eine Sommeralternative für das Snowboard zu entwickeln. Nach verschiedenen Varianten, entstand das Allterrainboard in seiner heutigen Form. Seit ca. 10 Jahren ist es weltweit ein etablierter Funsport. In Deutschland begann sich eine Szene ab ca. 1998 zu entwickeln.

Mountainboarding, Kitelandboarding  Mountainboarding, Kitelandboarding  Mountainboarding, Kitelandboarding

Der Markt bietet für jeden Bedarf (Downhill, Kiting, Freestyle, Freeride) entsprechende Modelle. Die Weiterentwicklung der Geräte geht unaufhaltsam voran. Es gibt bereits jetzt sehr bewährte und ausgefeilte Technologien in den einzelnen Komponenten. Mountainboarding bezieht sich mehr auf Downhill, Allterrainboarding beschreibt den gesamten Bereich, Downhill, Kiteboarding, Freestyle, Gebirge, Steppe, Wiese, Strand . . .

Warum Allterrainboarding ?

Schnee ist nicht mehr als selbstverständlicher Bestandteil des Winters zu sehen. Also, was macht man ohne Schnee ? Umsteigen auf ein Allterrainboard. Die Möglichkeit im Sommer bei angenehmen Temparaturen ein Snowboardgefühl zu haben, war der eigentliche Grundgedanke. Aber es kam natürlich anders. Skateboarder, Buggykiter, Kiteboarder und Surfer entdeckten ebenfalls das Allterrainboard und fanden Parallelen zu ihren Sportgeräten. So erfreuen sich heute sehr viele Funsportler am ATB-Board und entwickeln die verschiedensten Anwendungen. Kurz: Es macht Spaß, ist einfacher zu erlernen als es scheint, es geht sportlich oder entspannt oder extrem.

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Bild1 Acaneos Ferro-X ATB; Bild2 Acaneos Freeflex Bindung; Bild3 BHI Alu Transport & BHI Kevlar Board (2001 bis 2004)

Langsam entwickelt sich die sommeralternative zur Jahresalternative. Kaum mehr Schnee und lange Strecken dahin, wo welcher liegt. Dazu kommen teure Liftgebühren, Parkgebühren und Übernachtungen. Bei der aktuellen Klimalage kann man das Allterainboard 10 Monate im Jahr nutzen. Mit welchem anderen Outdoor-Funsportgerät geht das schon (das Fahrrad mal ausgenommen).

Worauf kommt es an ?

Wichtigste Komponenten beim Allterrainboard sind das Deck und die Achsen. Die Decks gibt es in mehr oder weniger flexiblen Ausführungen, je nach Körpergewicht und Anwendung. Die Achsen unterscheiden sich durch Federung, Lenkung und Laufkultur.

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Bild1 BHI Daisy Cutter Truck (2003 bis 2006); Bild2 Skateachse; Bild3 Trampa Vertigo Achse

Einfache Decks bestehen nur aus Holz, meist Canadian Maple. Die besseren Decks haben Glasfaserverstärkung.(GFK Decks) HighEnd Decks werden in ähnlichen Verfahren wie Snowboards  (Composite Decks) hergestellt und sind sehr stabil, flexibel und einfach schick. Einsteigerboards haben sogenannte Freeflex Bindungen. Im mittleren und oberen Preissegment haben die Boards moderne Ratchenbindungen (ähnlich Snowboardbindungen) oder Velcrobindungen (Klettverschluss) bei denen die Haltewinkel über Langlöcher individuell an den Fuß angepasst werden können.

Welches Board sollte ich benutzen ?

Jede etablierte Marke bietet mittlerweile eine befriedigende Palette an Mountainboards. Vom Einsteiger bis zum Profi wird alles abgedeckt. Im Bereich der Teenager, Einsteiger und Gelegenheitsfahrer haben sich die Marken NEXT Boarding, Scrub und  KHEO Boards (Preisbereich 130 bis 400 €) sehr stark durchgesetzt. Preiswerte Qualität um in den Sport reinzuschnuppern. Eine Besonderheit ist die Marke flexboardz mit einer sehr speziellen Konstruktion und einer Einzelradaufhängung. Eine sehr große Palette, vorwiegend im Oberklassesegment bietet die Marke Ground Industries. Für Individualisten und Profis gibt es natürlich auch "custom made", also hochwertige Handarbeit mit individueller Anpassung. Hier bieten die Marken FLAME und TWO Sports aus Deutschland sehr gute Produkte sowie die Marke Trampa aus England.

Trampadeck, Mountainboard Deck, GFK Deck, Fiberglass  Trampadeck, Mountainboard Deck, GFK Deck, Fiberglass 

Trampadeck, Mountainboard Deck, GFK Deck, Fiberglass

Bild1 Trampa Deck (GFK & Kunststoff); Bild2 TWO Sports GFK Deck; Bild3 Scrub Woodflex Deck

Bremsen: kann man nachträglich montieren. Für alle Boards mit AluSkateTrucks kann das System auf dem linken Bild verwendet werden. Hierbei muss die komplette Achse gewechselt werden. Die Bremse wird mit einer eigenen Achse geliefert, an der die Bremse befestigt ist. Das Bremssystem gibt es für Skateachsen und für Channelachsen.

Achsen: Channeltruck oder Skatetruck

Grundsätzlich gibt es zwei Achsenarten: (Multi)Channelachsen und AluSkateachsen. Eine Weiterentwicklung der Channelachsen sind die MATRIX Achsen. Es gibt einige technische Unterschiede, die den Einsatzzweck beeinflussen. Die Channelachse ist aus einer Stahllegierung, dadurch etwas schwerer und stabiler. Zudem hat sie eine Federung mit Spiralfedern und sogenannten Eggshocks (Gummieier, Gummidämpfer). Die Federaufnahmen haben bei allen aktuellen Channeltrucks bis zu drei Positionen um die Feder seitlich zu verschieben. Somit kann man eine asymmetrische Federung einstellen. Bei den Eggshocks gibt es verschiedene Härtegrade, die ebenfalls das Federverhalten verändern. Die Stabilität der Achse und die verschiedenen Eggshocks sind beim Downhill und  vorteilhaft. Die asymmetrische Federung ist bei erfahrenen ATB Kitern beliebt. Die Skateachse besteht aus Aluminium. Dadurch ist sie sehr leicht und einfach gebaut. Grundsätzlich eignet sie sich auch zum Mountainboarding. Am häufigsten wird sie aber beim ATB Kiting eingesetzt, besonders bei Tricks und Jumps (Freestyle). Auch ist für diese Anwendungen nicht unbedingt eine asymmetrische Federeinstellung nötig.

 

Auch hier entwickelt sich die Technik weiter. Seit 2007 bietet die mittlere Preisklasse von Scrub und NEXT die aktuellsten Ausführungen der Channelachsen und Skateachsen. Die neue Matrix Channelachse ist leichter als die Vorgänger und bietet mehr Einstellmöglichkeiten. Die neuen Skateachsen sind verstärkt worden und haben die gleichen Nabenmaße wie die Channelachsen (12 mm). Das hat den Vorteil, das die Räder kompatibel sind und es weniger Irrtümer beim Räderwechsel gibt.

Ab 2009 gibt es spezielle Varianten der Matrix Achsen. So optimiert z.B. Trampa mit der Vertigo Achse die Fahreigenschaften und das Gewicht.

Kitelandboarding / ATB-Kiting / Windskaten / Streetsurfen

Mit steigendem Interesse am Kitelandboarding steigt die Zahl der Kiteschirme die sich zum Kiten mit Allterrainboards eignen. Wir bieten ausgewählte Schirme an, die sich bestens dafür eignen.

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Alles was man zum Mountainboarden benötigt, bieten wir hier an. Neben Ersatzteilen und Zubehör gibt es bei uns auch Informationen und Hilfe für Einsteiger. Für Fragen zum Thema stehen wir gern zur Verfügung. Wir beantworten Euch allen Fragen. Bei den Ersatzteilen sind viele Komponenten auch zu unterschiedlichen Boardmarken kompatibel. Bei konkreten Anfragen empfiehlt es sich, bei uns kurz nachzufragen ob die gewünschten Teile passe.

Auch Windskaten oder Streetsurfen ist mit Mountainboards möglich. Mit den  Modellen der Marke FLEXBOARDZ bieten sich dafür ideale Vorausetzungen. Ein spezieller Windsurf Adapter für Mastfuss und schon kanns losgehen. Das Modell flexboardz Karrika ist für Asphalt und harten Untergrund, das Modell flexboardz Mendi für weichen ebenen Untergrund wie Strand geeignet.

Bei allen anderen ATBs gibt es eine alternative Lösung zum Winskaten. Eine gute Anleitung findet man hier.

 

In der Presse (Auswahl):

willingen.de WDR2 Fachwissen Katalog berlin.de derwesten funsporting.de spiegel online snowboarden.de

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