Mountainboarding & Kitelandboarding

NORD: Moin! Wind inne Ohren, Sand inne Büx – Kitelandboarding pur!

MountainboardAll Terrain Board: Hömma, wenn du glaubst, Boarding geht nur auffe Piste oder im fernen Gebirge, dann warste wohl noch nie bei uns oben im Norden, wenn die Brise so richtig auffrischt! Wer braucht schon Alpen-Gipfel, wenn er den Deich, die weite Wiese oder den endlosen Strand direkt vor der Haustür hat?

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Wat is dat eigentlich?

MountainboardAll Terrain Board: Stell dir vor: Du stehst auf ’nem Brett, das aussieht wie’n Skateboard auf Steroiden – dicke Schlappen, Federung, dat dat nur so kracht. Und dann kommt der Clou: Du hast keinen Lift, du hast den Kite. Wenn der Schirm sich füllt und dich über den Sand peitscht, dann merkste erst, wat Freiheit eigentlich heißt. Kitelandboarding is nix für Schisser, dat is für Lüüd, die den Wind im Blut haben!

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Wiese oder Strand? Beides ballert!

Am Strand: Dat is die Königsdisziplin. Wenn die Ebbe den Sand festgekloppt hat, hast du eine Autobahn ohne Tempolimit. Salz auf den Lippen, die Nordsee im Rücken und ab geht die Post!

MountainboardAll Terrain Board: Auffe Wiese: Wenn der Wind landeinwärts drückt, suchen wir uns die fettesten Grünflächen. Ein büschn hoppelig, ein büschn wilder – perfekt, um an deinen Jumps zu feilen, bis du den Vögeln „Guten Tach“ sagen kannst.

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Warum Mountainboarden?

Weil’s ehrlich is! Du brauchst keine teuren Bergbahnen und kein Schickimicki. Du brauchst dein Board, deinen Schirm und ’ne ordentliche Portion Mumm. Ob du nun gemütlich über’s Grün kreuzt oder mit Karacho über’n Sand ballerst – dat Gefühl, wenn der Kite dich zieht, dat kriegste nirgendwo anders.

Wat mutt, dat mutt!

MountainboardAll Terrain Board: Klar, nach’m ersten Mal haste vielleicht ’nen blauen Fleck und ordentlich Sand in de Taschen. Aber wenn du erst mal den Flow hast und merkst, wie du die Naturgewalt Wind bändigst, dann willst du nix anderes mehr.

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Also, nich lang schnacken – Kopp in’ Wind und rauf auf’s Brett! Wir sehen uns am Flutsaum oder auf’m Deich.

Moin und ab dafür!

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SÜD: Mountainboardn im Gebirg – De ultimative Gaudi für’n Summa!

Griaß eich, es Abenteurer und Bergfexn!

Mountainboard: Kennt’s des Gfui? Der Schnee is scho lang weggataut, de Ski stehn im Keller, aber eich juckt’s immer no in de Fiaß? Wer im Winta gern auf’m Snowboard steht, für den gibt’s im Summa jetzt koa Ausred mehr, dahoam rumzuhockn. Mountainboardn – oder wia mir sogn: Snowboardn auf Grean – is des Ding für olle, de den Kick im Gelände suachan.

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Bergob mit Gfui und Schmoiz

Mountainboard: Beim Downhill im Gebirg geht’s erst so richtig los. Stell da vor, du stehst oben am Grat, de Sunn brennt und vor dir liegt a alter Karrnweg oder a steile Almwiesn. Statt Kanten hast beim Mountainboard dicke Luftreifen unterm Brettl, de jeden Stoan und jede Wurzel einfach wegschluckn. Dank de stabilen Achsen und de Bindungen stehst bombenfest drauf, egal ob’s über Stock und Stoan geht.

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Freiheit auf vier Radln

Mountainboard: Es is a ganz eignes Gfui: Da Wind blast da um d’Oarn, du spürst den Grip auf’m Untergrund und liagst di gscheid in de Kurvn. Ob du jetzt ganz gmiatlich an Forstweg owabratlst oder im steilen Gelände dei Linie suachst – Mountainboardn fordert di heraus, aber es gibt da a Freiheit zruck, de ma so nur in de Berg findt.

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Warum des Ganze?

Überoi dahoam: Du brauchst koane präparierten Pisten. Dei Spielplatz is d’Natur – vom Waldweg bis zum Gipfelsteig.

Adrenalin pur: Wer den Speed liebt, werd beim Downhill belohnt.

Ganzkörper-Training: Da merkst erst am Abend beim Bier, welche Muskeln du eigentlich hast!

Aber bittschön: Mit Hirn und Schütza!

Mountainboard: Mia Bayern wissn: De Berg san schee, aber ma muaß Respekt ham. Deswegn gilt beim Mountainboardn: Helm auf, Schütza o’leng! Wer ohne Knie- und Ellbogenschoner loslegt, is selber schuid. Sicherheit geht vor, damit de Gaudi a am nächsten Tag no Spaß macht.

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Oiso, pack dei Brettl und schau nauf auf’n Berg. Des Gebirg wartet auf di – und des Mountainboard is dei Schlüssel für a unvergessliche Abfahrt!

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Das Sommersnowboard am Skilift: Ein verzwicktes Potenzial

Die Idee ist eigentlich genial und liegt seit Jahren auf der Hand: Bergbahnen und Skilifte, die im Sommer meist stillstehen oder nur ein paar Wanderer transportieren, könnten durch Downhill-Mountainboarder eine völlig neue Auslastung erfahren. Was im Winter für Snowboarder im weißen Prachtgewand funktioniert, müsste rein theoretisch auch im Sommer auf grünen Hängen klappen. Doch ganz so einfach ist die Rechnung in der Realität dann doch nicht.

Kleine Gruppe, ähnliches Risiko

Man muss den Tatsachen ins Auge sehen: Die Zielgruppe der Mountainboarder, die sich furchtlos die Abfahrten hinabstürzt, ist im Vergleich zur riesigen Snowboard-Gemeinde im Winter verschwindend gering. Für Liftbetreiber ist das ein wirtschaftliches Wagnis, da der Massenansturm schlicht ausbleibt.

Und das, obwohl die sportliche Herausforderung und das Risikopotenzial bei beiden Sportarten absolut vergleichbar sind. Wer mit dem Snowboard bei Highspeed verkantet, fliegt genauso unsanft wie jemand, der auf dem Mountainboard die Kontrolle über die Kante verliert. Der Sturzraum ist ähnlich, die Geschwindigkeiten sind hoch – die Gefahr fährt in beiden Welten immer mit.

Der Sommertausch: Weniger Ballast, mehr Dreck

Wer sich dennoch auf das Abenteuer einlässt, stellt fest, dass das sommerliche Downhill-Fahren ein paar ganz eigene, paradoxe Vor- und Nachteile im Vergleich zum Wintersport mit sich bringt:

Der Pluspunkt (Weniger Kleidung): Im Sommer reduziert sich der logistische Aufwand spürbar. Man braucht keine dicken, klobigen Winterjacken, keine Thermounterwäsche und keine drei Lagen Klamotten, in denen man sich kaum bewegen kann. Protektoren an, T-Shirt drüber, und die Sache läuft. Man ist agiler, beweglicher und genießt das pure Sommerfeeling auf dem Berg.

Der Minuspunkt (Mehr Verschmutzung): Wo im Winter der weiße, saubere Schnee die Ausrüstung schont, wartet im Sommer die nackte Realität der Natur. Waldboden, Matsch, Staub und aufgewirbelter Schotter sorgen für eine deutlich höhere Verschmutzung als im Winter. Schnee schmilzt und trocknet einfach weg – Schlamm und Staub hingegen setzen sich in jede Ritze der Bindung, der Achsen und der Kleidung. Nach einem Tag am Lifthang ist erst mal eine Großreinigung von Mensch und Material angesagt.

Man kann nicht alles haben

Am Ende bleibt es eine verzwickte Angelegenheit. Das Mountainboard bietet die perfekte Möglichkeit, das geliebte Snowboard-Gefühl in die warme Jahreszeit zu retten und dabei den Ballast schwerer Winterkleidung abzuwerfen. Dafür zahlt man den Preis eben nicht in barer Münze beim Ticketkauf, sondern mit einer ordentlichen Schicht Dreck auf dem Equipment und im Gesicht. Es ist eben ein echter Outdoorsport mit Ecken und Kanten – und man kann im Leben nun mal nicht alles haben.